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Drei Länder, zwei Sprachen, eine Region!

Die 8bm im Cafe Traxlmayr

Am 24. 09. 2014 durften wir zwei Stunden im EuropaCafe verbringen. Die Leiterin der Geschäftsstelle der Europaregion, Romana Sadravetz, informierte uns über die Europaregion Donau Moldau. Anschließend gab es noch eine Diskussionsrunde.

 

Zur EDM gehören sieben Partnerregionen im Dreiländereck Österreich, Deutschland und Tschechische Republik (Oberösterreich, Niederösterreich mit Most- und Waldviertel, Niederbayern mit dem Landkreis Altötting, Oberpfalz, Region Pilsen, Region Südböhmen, Region Vysocina). 
Die Zusammenarbeit und Weiterentwicklung der EDM erfolgt in 7 Zukunftsfeldern:

  • Mobilität, Erreichbarkeit und Verkehr
  • Erneuerbare Energien und Energieeffizienz
  • Natur- und Gesundheitstourismus, Städte- und Kulturtourismus
  • Qualifizierte Arbeitskräfte und Arbeitsmarkt
  • Unternehmenskooperation und Clusterbildung
  • Hochschulkooperation und
  • Forschung und Innovation.

Je eine Region ist für ein Zukunftsfeld federführend. Das Ziel der EDM ist grenzüberschreitend zu handeln und gemeinsam etwas zu entwickeln und gestalten.
Interessiert beteiligten wir uns an der Diskussionsrunde.

Es wurde die Frage gestellt, inwiefern der Energiesektor ausgereift ist, und auf welche Sparten sich die EDM spezialisiert. 
Die EDM setzt sich Schwerpunkte in der E-Mobilität und versucht vermehrt E-Ladestationen einzusetzen. Weiters spezialisiert man sich auf erneuerbare Energien und versucht ein gemeinschaftliches Energiekonzept zu gestalten. Bezüglich der Atompolitik hat man sich kein gemeinsames Ziel gesetzt. Schlussendlich sieht man großes Potential im Energiesektor, da Informationen und Erfahrungen untereinander ausgetauscht werden können, und hofft weiterhin auf gute Zusammenarbeit.

Auf die für uns Maturanten besonders interessante Frage hin, welche Qualitäten eine tschechische Universität österreichischen Studenten bietet, überzeugte die Referentin mit überraschend positiven Schilderungen über zahlreiche finanzielle Investitionen zur Ressourcenerweiterung an tschechischen Universitäten und über internationale Studiengänge, die gänzlich in Englisch angeboten werden und dazu dienen, anfängliche Sprachbarrieren abzubauen.

Eine weitere Frage war die nach der „grenzüberschreitenden Verkehrsverbindung“ zwischen Tschechien – Österreich – Bayern.
Vor allem in der Tschechischen Republik sind Bus- und Bahnverbindungen bereits gut ausgebaut (z.B. Budweis – Böhmerwald für Radausflüge). Die Verbindung zwischen Linz und Tschechien ist im Gegensatz dazu eingestellt worden. Es gibt derzeit noch keine Lösungsansätze diese Strecke mit öffentlichen Verkehrsmitteln „befahrbar“ zu machen. Es wird also wiedermal viel geredet statt gemacht, das ist zumindest unsere Meinung.

Die letzte gestellte Frage betraf die Kooperationen im Bereich der Spitäler.
Die Antwort darauf zeigte, dass der Schwerpunkt eher auf Kurreisen und Wellnessorte gelegt werde als auf Spitäler. Um eher vorzubeugen als nachträglich zu behandeln.

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