Dezember 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 30 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31
Facebook Youtube
 

Zum Lehrplan des Fachs Latein zählt in der 6.Klasse auch das Thema „Rom", zu welchem im Unterricht lateinische Texte aus der Antike und der Renaissance gelesen werden, und die Schüler die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und kulturgeschichtlichen Hintergründe in Form von Referaten vorbereiten. Auch in Rom selbst sind unsere Schüler als „Fremdenführer" unterwegs.

Romreise 2017 - Tag 1
Erstaunlicherweise trafen wir alle überpünktlich (07:10!) am Linzer Hauptbahnhof ein, um zum Flughafen Wien/Schwechat zu fahren. Während der Zugfahrt wurden wir mit Muffins und Saft von unserem Geburtstagskind Leonard versorgt. Am Flughafen lief uns gleich die österreichische Fußball- Nationalmannschaft in die Arme! Nach vielen Selfies hoben wir voll Vorfreude auf die kommende Woche am frühen Nachmittag endlich ab. Nach 1,5 Stunden über den Wolken landeten wir sicher mit all unseren Gepäckstücken in Rom und wurden mit Kleinbussen zu unserem Hotel „Albergo del Sole” gebracht. Auf dieser kurzen Fahrt wurde uns bewusst, was für ein dichter Verkehr uns in dieser Woche erwarten würde. Nachdem alle ihre Zimmer gefunden und bezogen hatten, starteten wir unsere Stadterkundung bei der Piazza Navona. Von dort ging es weiter zum Pantheon, das uns durch die erstaunliche Größe extrem faszinierte. Über die Santa Maria sopra Minerva und die Piaz- za Colonna gelangten wir schließlich zum berühmten Trevi-Brunnen, wo wir es trotz der gewaltigen Menschenmassen schafften, unsere im Latein-Unterricht vorbereiteten Kleinreferate zu halten. Am Abend bekamen wir im Ristorante Sant' Anna ein typisch italienisches Abendessen serviert und fielen nach diesem anstrengenden Tag völlig erschöpft in unsere Betten; manch eine(r) mit dem Gedanken: „Was werden wir wohl noch alles in der restlichen Woche erleben?"  ... von Judith Zach, Pia Schuster & Lisa Ngo (aus dem Jahresbericht)

 

Romreise 2017 - Tag 2

Unser erster Morgen in Rom begann mit Sonnenschein und einem Spaziergang zum Kolosseum, vorbei an den Trajansmärkten und der Trajanssäule. Wir durften das Kolosseum durch einen separaten Eingang betreten, wodurch uns das lange Warten erspart blieb, und wir sogar in einen Bereich gelangten, der für Besucher normalerweise gesperrt ist. Dadurch konnten wir uns das Kolosseum, wie es zur Zeit der Römer war, noch besser vorstellen. Auf dem Weg zum Palatin machten wir einen kurzen Abstecher zum Konstantins-Bogen. Auf dem Palatinhügel angekommen konnten wir den Circus Maximus und die Stadt von oben bewundern. Nach einer Besichtigung des Forum Romanum gab es eine kurze Mittagspause, in der wir unsere ersten freien Stunden in Rom genossen. Mit einem Bus fuhren wir daraufhin zur Via Appia Antica, spazierten dort auf den antiken Pflastersteinen und gelangten schließlich zu den Katakomben von San Sebastiano. Nach einer sehr interessanten Führung ging es zurück in die Stadt; wir besichtigten noch das Marcellus-Theater und schlenderten durch das Judenviertel.

Nach einem gemütlichen Abendessen bei „Gino @ Pietro" in familiärer Atmosphäre ließen wir den Abend auf der Piazza Navona mit einem „Verdauungsspaziergang" ausklingen.
... von Anna-Sophie Brocza, Leo Flick & Anna Neswal

 

Romreise 2017 - Tag 3

Begleitet von der römischen Morgenhitze, an die wir mittlerweile gewohnt waren, machten wir uns auf den Weg zur Wallfahrtskirche Santa Maria in Ara Coeli auf dem Kaitol. Nach dem Uberwinden etlicher Stufen (teilweise im sportlichen Laufschritt!) mussten wir bei der Besichtigung feststellen, dass keine der Kerzen im Inneren des Gotteshauses echt war. Im Anschluss daran widmeten wir uns den Kapitolinischen Museen, in welchen wir jeweils in Zweiergruppen kurzerhand die Führung übernahmen. immer noch beeindruckt von den großartigen Plastiken, die wir dort zu Gesicht bekommen hatten, wandten wir uns bereits dem nächsten Programmpunkt zu: dem Altare della Patria, jenem monumentalen Nationaldenkmal Italiens, das der römische Volksmund aufgrund der Form gerne als "macchina da scrivere” bezeichnet, zu Deutsch „Schreibmaschine“. Nachdem am freien Nachmittag den verschiedensten, individuellen Beschäftigungen nachgegangen worden war, ging es weiter im Programm mit dem gemeinsamen Abendessen und einem anschließenden, schönen Spaziergang über die Tiberinsel nach Trastevere. Hierbei bekamen wir einen Eindruck von der Atmosphäre und dem speziellen Flair der nächtlichen Straßen Roms. ... von Jakob Schicho

 

Romreise 2017 — Tag 4

Am vierten Tag unseres Aufenthalts im Rom, begaben wir uns schon in den frühen Morgenstunden zu einer der berühmtesten und größten Kirchen der Welt, nämlich zum Petersdom. Das meisterliche Bauwerk von Architekten der Renaissance wie Michelangelo und Raffael erstaunte uns nicht nur durch seine Außenfassade, sondern auch durch seine Innenarchitektur. Uns bot sich außerdem die Möglichkeit, die Kuppel zu besteigen. Keiner ließ sich das entgehen!

Nachdem wir die stellen und engen Treppengänge hinter uns gelassen hatten, bot sich uns nicht nur ein beeindruckender Blick in das Innere der Kuppel, sondern auch eine atemberaubende Aussicht auf Rom! Nach der Mittagspause fuhren wir zu den Ruinen von Ostia Antica. Durch diese Ausgrabungsstätte bekamen wir ein noch besseres Bild von der Lebensweise der Römer. im Theater beschlossen einige mutige Schülerlnnen den Prolog aus Ovids Metamorphosen zu zitieren, um die Akustik auf die Probe zu stellen: Jedes Wort dieses improvisierten Chores war deutlich zu verstehen! Als Abschluss des Tages besuchten wir noch die berühmte Spanische Treppe. ... von Martin Ou

Romreise 2017 — Tag 5

Den fünften Tag begannen wir mit der Besichtigung der Crypta Baibi, eines Museums, in dem die städtebauliche Entwicklung Roms von der Antike bis ins 20. Jahrhundert gezeigt wird. Dabei konnten wir auf das antike Stadtniveau, welches bis zu 12 Meter unter dem heutigen liegt, hinabsteigen.

Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Mausoleum des Augustus und zur Ara Pacis. Innerhalb der Ara Pacis bekam jeder von uns eine Abbildung eines der Reliefs dieses Monuments des Friedens. Wir fanden uns in Gruppen zusammen um anschließend vor der ganzen Klasse unsere eigene Interpretation zu den Reliefs zu erklären. Als letzten Programmpunkt unserer Rom-Woche besichtigten wir die Engelsburg, von der aus wir einen wunderbaren Blick über Rom hatten. Zum Abschluss konnten wir den Nachmittag in Kleingruppen alleine verbringen und trafen uns am frühen Abend im Hotel, um unser Gepäck zu holen und die Heimreise mit dem Zug anzutreten. ... von Michael Fellinger