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In den "Spittelwieser Gesprächen", einer Initiative des Kulturvereins des Akademischen Gymnasiums unter neuer Leitung von Peter Androsch, sprechen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kunst, Sport, Wissenschaft,… zu einem jeweils vorgegebenen Thema.

Die Idee

Die Initiative dazu ging von Sigrid Burkowski und Peter Androsch aus. Die Idee dahinter ist einfach und dem humanistischen Gedankengut der Schule entsprechend: Abseits tagesaktueller Themen soll über grundlegende Fragen und Phänomene ein Diskurs gestartet werden. 

Vertreter aus Wirtschaft, Kunst, Sport, Wissenschaft,… sprechen zu einem vorgegebenen Thema jeweils ca. 10 Minuten bevor sie untereinander und mit dem Publikum in einen Dialog treten. Kurze Musikstücke (vorgetragen von Schülern des Akademischen Gymnasiums) bilden einen Rahmen und strukturieren die Veranstaltung, die nicht länger als 90 Minuten dauern soll. 

 

Spittelwieser Gespräche – die ersten Spittelwieser Gespräche

Der erste Abend aus dieser Gesprächsreihe fand am 21.10. im Festsaal der Schule statt. 

Thema dieses ersten Abends war die große Unbekannt in unserem Leben, die Zeit. Keiner von uns weiß, wie viel ihm oder ihr gewährt wird, wir sehen sie nicht (außer an uns selbst und in den Gesichtern unserer Lieben), wir empfinden sie manchmal quälend langsam und dann wieder rasend schnell.

Drei wunderbare Gäste ließen uns an ihren Gedanken zu diesem Thema teilhaben,  Clemens Auersperg, Gotho Griesmeier und Robert Ottel. 

Clemens Auersperg, Maturajahrgang 2009, erster Österreicher, der das Oxford-Cambridge  Boat Race gewann, an den Universitäten Columbia und Cambridge studierte und nun seine Berufslaufbahn bei McKinsey beginnt, behandelte das Thema Zeitmanagement aus Sicht des Leistungssportlers und Studenten. 

Gotho Griesmayer, vielbeachtete Opernsängerin und Künstlerin, behandelte in ihrem Beitrag die Wahrnehmung der Zeit im Laufe des Lebens und Zeit in den unterschiedlichen Lebensabschnitten. Sie erzählte aus ihrer Perspektive als Künstlerin und als Mutter vierer Kinder. 

Den Abschluss der Statements machte Robert Ottel, Finanzvorstand der voestalpine. Als Absolvent eines technischen und wirtschaftlichen Studiums stellte er zu Beginn die Frage, ob Zeit bzw. die Messung der Zeit ein auf der ganzen Welt anerkanntes  Handeln ist. Wie wohl die Maßeinheit der Zeit einheitlich ist, ist doch die Wahrnehmung der Zeit, die Frage, wie sehr z.B. auf Pünktlichkeit Wert gelegt wird, doch wieder durch kulturelle Prägung bestimmt. 

 

Die zweiten Spittelwieser Gespräche fanden zum Thema Berufung statt. Dazu durften wir wieder drei spannende Gäste begrüßen: Wolfgang Arzt, Verena Koch und Markus Liebl.

Wolfgang Arzt, Vorstand des Instituts für Pränatalmedizin am Kepler Universitätsklinikum. Er führte den weltweit ersten erfolgreichen Herzeingriff an einem Ungeborenen im Mutterleib durch. Er betrachtete das Thema Berufung einerseits aus der Perspektive eines angehenden Profimusikers und andererseits aus der Sicht des hochspezialiserten Pänatal-Mediziners. 

Verena Koch, freie Schauspielerin, Regisseurin, Autorin und seit 1999 Dozentin an der Anton-Bruckner-Privatuniversität. Ihr Zugang zum Thema Berufung war vor allem der literarische Aspekt. Sie trug einige Gedichte zur Berufung vor und verband das mit Anekdoten zu ihrer eigenen Laufbahn als Schauspielerin.

Markus Liebl, ausgebildeter Gärungstechniker und Jurist, ist seit über 30 Jahren in der Brau Union tätig. Seit 2004 hat er die Position des Generaldirektors der Brau Union Österreich AG übernommen. Er teilte mit dem Publikum Momente seines Werdegangs und seinen Weg zur Berufung.

In der anschließenden Diskussion stellte das Publikum viele spannende Fragen, die von unseren drei Gästen beantwortet und diskutiert wurden. 

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei einem der nächsten Termine aus dieser Reihe begrüßen zu dürfen. 

 

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